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Auch Katzen benötigen ausreichend
Flüssigkeit, um ihren Organismus und den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten und
die optimale Funktion aller Organe sicher zu stellen. Als Wüstentiere haben
Katzen einen besonderen Mechanismus entwickelt, um den Wasserhaushalt zu
regulieren. Denn in diesen wasserarmen Gefilden, hing das Überleben von der
Fähigkeit ab, Wasser rationell zu konservieren. In der Niere werden maximale
Wassermengen zurück resorbiert und dem Organismus wieder zur Verfügung gestellt.
Normalerweise decken Katzen 80- 90 % ihres Wasserbedarfs über die Nahrung.
Deshalb ist es sehr wichtig, dass
Katzen mit ihrer Nahrung entsprechend viel Flüssigkeit aufnehmen. Anders als bei
uns Menschen verfügen Katzen nicht über ein ausgeprägtes Durstgefühl.
Im Gegensatz zu anderen Tieren und
zu uns Menschen ersetzen Katzen fehlende Flüssigkeit nicht durch zusätzliche
Wasseraufnahme, sondern durch erhöhte Wasserrückresorption in den Nieren. Der
Harn wird noch konzentrierter und die Gefahr einer Harnsteinbildung
(Struvitsteine) und Nierenerkrankungen erhöht sich. Fehlt dem Organismus
Flüssigkeit, fressen Katzen als Erstes mehr. Zur vermehrten Wasseraufnahme kommt
es erst dann, wenn sie bereits einen extrem hohen Wassermangel haben und die
Nieren nicht mehr in der Lage sind, diesen auszugleichen. Dieser gefährlichen
Kreislauf zeigt sich vor allem bei der Fütterung von Trockenfutter.
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