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Taurin |
...ist eine
essentielle Beta-Aminosulfonsäure. Katzen können nur kleine Mengen davon
synthetisieren, normalerweise beziehen sie über ihre Beutetiere. Die Katze ist
die einzige Spezies, bei der ein Taurinmangel auftritt. Der Bedarf an Taurin ist
ungewöhnlich hoch und essentiell für den gesamten Stoffwechsel. Taurin ist auf
vielfältige Weise an gesunderhaltenden Vorgängen beteiligt – unter anderem an:
Flüssigkeitshaushalt in Muskelzellen, Mineralientransport, Insulinspiegel,
Adrenalin, Herzstoffwechsel, Fettverdauung, Immunsystem, Cholesterol, Gehirn-
und Augenstoffwechsel, Fruchtbarkeit bei Kätzinnen, Spermaproduktion, Galle.
Katzen können nur minimale Mengen Taurin selbst synthetisieren und decken Ihren
Bedarf normalerweise über ihre Beutetiere. Die Maus ist übrigens das Beutetier
mit dem höchsten Tauringehalt. Taurinmangel führt zur Erblindung und
Herzkrankheiten und steht unter Verdacht Diabetes zu begünstigen und an
verschiedensten gesundheitlichen Störungen beteiligt zu sein.
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