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Fehlernährung ist eine
ernährungsbedingte Gesundheitsstörung, die durch eine über
längeren Zeitraum für den Körper ungeeignete Zusammensetzung
der Nahrung zustande kommt. Einerseits kann es zu
Mangelerscheinungen, andrerseits zu Überdosierungen von
Nährstoffen kommen. Deshalb ist es äußerst wichtig, Hunde von Anfang an artgerecht zu ernähren,
damit unsere Lieblinge ein langes glückliches Leben genießen
und sich rundherum fühlen. Die meisten degenerativen
Krankheiten, die man bei Hunden findet, sind das Resultat
einer lebenslangen unausgewogenen Ernährung. Die Tatsache,
dass Krankheiten der inneren Organe und des Stoffwechsels
sowie Allergien stark von der Ernährung abhängen, dürfen wir
nicht außer Acht lassen. Hunde sind auf uns Menschen angewiesen
und können Mangelerscheinungen, die sie wahrscheinlich sehr
viel früher bemerken bevor sie zu Tage treten, nicht
selbständig ausgleichen, sondern müssen fressen, was wir in
ihre Näpfe füllen. |
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Das Fatale daran ist, dass sich Erkrankungen und Störungen
in einem schleichenden, fortschreitenden Prozess entwickeln,
die sich häufig erst Jahre später äußern, wenn das Kind
bereits in den Brunnen gefallen ist. |
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Nachfolgend
haben wir krankhafte Störungen bzw. Mangelerscheinungen für Sie
zusammengestellt, die bedingt durch Nährstoffmangel bzw.
Nährstoffüberschuss entstehen können: |
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Mangelerscheinungen zeigen sich u.a. an: |
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»
Funktionsstörungen des Organismus |
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Schwächung der Immunfunktion |
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»
erhöhte Anfälligkeit für
Hautinfektionen, Parasitenbefall |
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»
stumpfes, brüchiges Fell, Schuppen |
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»
Teilnahmslosigkeit,
Appetitmangel bis hin zur Futterverweigerung |
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»
Durchfall |
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»
Welpen kompensieren Proteinmangel mit Ansetzen von Fett in
höherem Umfang |
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»
Totgeburten bzw.
lebensschwache Welpen |
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»
während der Laktation kommt
es zu Erschöpfung des Muttertieres, reduzierte
Milchleistung und daraus resultierend zu verminderten
Welpenentwicklung |
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nach oben |
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Eiweiß
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Fett
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Vitamine
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Mangelerscheinungen von
Fettsäuren machen sich
unter anderen bemerkbar an:
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»
raues, trockenes Haarkleid |
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»
Hautverdickungen |
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»
vermehrtes Haaren, Haarausfall |
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»
verstärkte Ohrschmalzbildung |
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»
erhöhte Infektionsneigung der Haut und schlechte
Wundheilung |
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»
längerer schwerer Mangel führt zu Störungen der
Herzfunktion, zu Unruhe und Nervosität, Unfruchtbarkeit |
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nach oben |
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Eiweiß
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Fett
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Vitamine
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Folgen
bei Überdosierung von Fettlöslichen Vitaminen: |
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»
Vitamin A (Retinol): Appetitlosigkeit,
Gelenkschmerzen, geringe Gewichtszunahme, Störungen
in der Entwicklung der langen Knochen, Läsionen der
Arterien und des Herzens, Abbau der Knochensubstanz
und Missbildungen, Gaumenspalten bei ungeborenen
Welpen |
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»
Vitamin D Kalziferol): eine Überdosierung
begünstigt erhöhte Calcium- und Phosphorgehalte im
Blut, Gefäßverkalkung, Polyurie (krankhaft erhöhte
Urinausscheidung), blutige Durchfälle, Nierensteine,
Nierenverkalkung, Ablagerung von Mineralstoffen in
Herz und Lunge |
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Mangelerscheinungen: |
»
Vitamin A (Retinol): bei wachsenden Hunden
führt eine Unterversorgung innerhalb von 1-4
Monaten zu Wachstumsstörungen,
Bindehautentzündungen, Hornhauttrübungen, erhöhte
Anfälligkeit für Infektionen und Parasitenbefall,
Störungen im Knochenwachstum mit Ataxien und
Koordinationsstörungen, Ausfallerscheinungen an Seh-
und Hörnerven bei ausgewachsenen Hunden
treten diese Erscheinungen bei länger bestehendem
Mangel auf, bei tragenden Tieren ist das Risiko für
missgebildete und lebensschwache Welpen erhöht |
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»
Vitamin E (alpha-Tocopherol):
Wachstums- und Bewegungsstörungen infolge
Schäden an der Skelett- und Herzmuskulatur,
zentralnervöse Störungen, Retinopathien
(Netzhauterkrankungen), Gelbfettkrankheit |
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»
Vitamin D
Kalziferol): ungenügende Mineralisierung des
Skeletts, Osteoporose, Rachitis, |
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»
Vitamin B1 (Thiamin):
Appetitlosigkeit, Störungen des
Kohlenhydratstoffwechsels mit Auswirkung auf das
zentralen Nervensystems, Krämpfe sowie
Kreislaufstörungen, Kotfressen |
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»
Vitamin B2 (Riboflavin):
ein Mangel tritt selten auf,
Muskelschwäche, trockene, schuppige Haut,
vermehrtes Haaren, fettiges Haarkleid, juckende
Augen, Läsionen der Lefzen |
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»
Vitamin B6 (Pyridoxin):
Stoffwechselstörungen mit stärkerer Belastung
der Nieren, Risiko für die Bildung von Oxalsteinen,
Wachstumsstörungen, erhörter Serumeisenspiegel,
Kreislaufstörungen |
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»
Vitamin B12 (Cobalamin):
ein Mangel tritt selten auf,
Blutarmut, erhöhte Fettgehalte in der Leber |
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»
Nikotinsäure:
entzündliche Veränderungen an der Haut und
Schleimhäuten (Innenfläche der Oberlippe sowie
Rachen- Zungen- und Darmschleimhaut),
Stoffwechselstörungen, Durchfälle, Leberverfettung |
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»
Pantothensäure:
ein Mangel tritt selten auf,
Haarausfall, Erbrechen, periodischen Durchfällen,
nervösen Symptomen, Wachstumsstillstand |
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»
Biotin (Vit. H):
Hauterkrankungen (Dermatitis), vermehrter
Speichelfluss, blutiger Durchfall, Hyperkeratose
(Verhornung der Haut) |
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»
Folsäure:
Anämie, Gewichtsverlust, verzögerte
Antikörperbildung, bei tragenden oder laktierenden
Hündinnen kommt es bereits bei Welpen zu
Ausfallerscheinungen ( geringes Wachstum, Läsionen
der Zunge, |
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»
Colin:
Leberverfettung |
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nach oben |
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Eiweiß
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Fett
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Vitamine
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